Was ist ein Hochdruckgebiet?

Ein Hochdruckgebiet ist ein Gebiet, in dem der Luftdruck höher ist als in der Umgebung. Die Luft sinkt dort ab, wird zusammengepresst und ist in Bodennähe dichter. Im Wetterbericht heißt es kurz: ein Hoch.

Sinkende Luft verhindert in der Regel, dass sich Wolken bilden. Ein Hoch bringt deshalb meist klaren Himmel und wenig Niederschlag. Darum verbinden viele Menschen ein Hoch einfach mit Sonne und ruhigem Wetter.

In einem Hoch weht meist nur schwacher Wind. Im Winter werden die Nächte oft bitterkalt, weil die Wärme ohne Wolkendecke leicht ins Weltall entweicht. Im Sommer sorgt ein Hoch oft für warme Tage mit Sonne vom wolkenlosen Himmel.

Das Gegenstück ist das Tiefdruckgebiet. Dort steigt die Luft auf, und es bilden sich leicht Wolken und Regen. Hochs und Tiefs wechseln sich ab und bestimmen einen großen Teil unseres Alltagswetters.

Seit 1954 bekommen Hochs und Tiefs über Mitteleuropa Vornamen, vergeben vom Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin. Seit 2002 kann jeder gegen Geld Wetterpate werden und einen Namen vorschlagen. Ob die Hochs männliche oder weibliche Vornamen bekommen, wechselt jedes Jahr.

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