Was misst die Fujita-Skala?

Die Fujita-Skala misst die Stärke von Tornados. Sie bewertet, wie viel Schaden ein Tornado anrichtet, und ordnet ihn einer Stufe von F0 bis F5 zu.

Je höher die Zahl, desto heftiger der Sturm. Ein F0-Tornado knickt Äste und beschädigt Dächer. Ein F5-Tornado reißt massive Häuser vom Fundament und schleudert Autos durch die Luft. Dahinter stecken Windgeschwindigkeiten von über 400 km/h.

Entwickelt hat die Skala der Meteorologe Ted Fujita im Jahr 1971. Verbreitet ist sie vor allem in den USA, wo Tornados häufig und oft verheerend sind. Aber auch in Deutschland gibt es Tornados. Meteorologen rechnen mit 30 bis 60 pro Jahr. Einer der stärksten traf am 10. Juli 1968 Pforzheim und wurde als F4 eingestuft: zwei Tote, rund 200 Verletzte und mehr als 1.700 beschädigte Häuser.

In den USA gilt seit 2007 eine überarbeitete Version, die Enhanced-Fujita-Skala. Sie berücksichtigt mehr Gebäudetypen und Baumaterialien. Das Prinzip bleibt gleich: Gemessen wird nicht der Wind selbst, sondern das, was er zerstört hat.

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