Was ist der Unterschied zwischen CC und BCC in E-Mails?
Der Unterschied zwischen CC und BCC liegt darin, wer die anderen Empfänger sehen kann. Bei CC sieht jeder Empfänger, wer die E-Mail sonst noch bekommen hat. Bei BCC bleibt das verborgen.
CC steht für „Carbon Copy“, auf Deutsch Kopie. Der Name stammt aus der Zeit der Schreibmaschine. Damals legte man Kohlepapier zwischen zwei Blätter und bekam so einen Durchschlag. BCC heißt „Blind Carbon Copy“, also Blindkopie.
Wer per BCC eine E-Mail erhält, taucht für die anderen Empfänger nicht auf. Nur der Absender weiß, wer auf der BCC-Liste steht. Das ist praktisch, wenn du dieselbe Nachricht an viele Leute schickst, ohne alle Adressen offenzulegen.
CC passt, wenn alle voneinander wissen dürfen. BCC eignet sich für Rundmails an Leute, die sich nicht kennen. In Deutschland kann es sogar gegen die Datenschutz-Grundverordnung verstoßen, wenn du private E-Mail-Adressen für viele Empfänger sichtbar machst.
Antwortest du mit „Allen antworten“ auf eine Mail, die du per BCC bekommen hast, geht deine Antwort an den Absender und die sichtbaren Empfänger. Die anderen BCC-Empfänger bekommen davon nichts mit, und du verrätst damit, dass du auf der BCC-Liste standest.