Was ist Slashing im Eishockey?
Slashing im Eishockey ist ein Schlag mit dem Schläger gegen den Körper oder den Schläger eines Gegenspielers. Im deutschen Regelbuch heißt das Vergehen Stockschlag. Es ist verboten und wird mit einer Strafe geahndet.
Slashing passiert oft in der Hitze des Gefechts. Spieler wollen den Puck erobern oder den Gegner stören. Ein zu harter oder schlecht gezielter Schlag kann den Gegner aber verletzen oder ihm einen unfairen Nachteil verschaffen. Der Schiedsrichter verhängt meist eine kleine Strafe von zwei Minuten. In schweren Fällen gibt es eine große Strafe von fünf Minuten.
Manchmal tippt ein Spieler nur leicht gegen den Schläger des Gegners, um ihm den Puck abzunehmen. Der Schiedsrichter muss dann entscheiden, ob der Kontakt harmlos ist oder die Grenze überschreitet. Besteht Verletzungsgefahr, pfeift er in der Regel sofort.
Die Regel soll das Spiel sicherer machen und verhindern, dass sich Spieler unnötig verletzen. Slashing gehört zu den häufigsten Strafen im Eishockey. Spieler lernen deshalb früh, den Schläger sauber zu führen. Das gilt vom Nachwuchs bis zur DEL, der höchsten deutschen Liga.