Was unterscheidet Beinstellen von Haken im Eishockey?

Beim Beinstellen bringt ein Spieler den Gegner zu Fall, beim Haken hält oder bremst er ihn mit dem Schläger. Beinstellen, auf Englisch Tripping, liegt vor, wenn ein Spieler mit Schläger, Schlittschuh oder Körper gegen die Beine eines Gegners geht, sodass der das Gleichgewicht verliert und auf das Eis fällt.

Haken, auf Englisch Hooking, bedeutet, dass ein Spieler den Schläger benutzt, um einen Gegner festzuhalten oder zurückzuziehen. Oft hakt er den Schläger um Hüfte, Arme oder Hände des Gegners. Das bremst den Gegner, stoppt Angriffe oder verschafft einen unfairen Vorteil.

Beide Vergehen bringen in der Regel eine kleine Strafe von zwei Minuten. Der Schiedsrichter schaut sich aber genau an, was passiert ist. Wird ein Spieler sichtbar von den Beinen geholt, ist es meist Beinstellen. Dient der Schläger eher zum Greifen, Ziehen oder Festhalten, lautet die Entscheidung Haken.

Der Unterschied liegt also darin, wie das Foul abläuft. Beinstellen bringt den Gegner zu Fall, Haken behindert seine Bewegung, ohne ihn unbedingt umzuwerfen. Beides wird im Eishockey oft gepfiffen. Wer die beiden auseinanderhalten kann, versteht das Spiel ein Stück besser.

Antworten auf deine Fragen

Zum Beispiel: Warum brauchen Flugzeuge keine Winterreifen? Antwort ansehen