Wie lautet der wissenschaftliche Name des Nordlichts?
Der wissenschaftliche Name des Nordlichts ist Aurora borealis. So heißt das farbige Leuchten am Himmel, das man vor allem in der Nähe der Polargebiete sieht.
Der Name stammt aus dem 17. Jahrhundert. Meist wird er Galileo Galilei zugeschrieben, der ihn 1619 benutzte. „Aurora“ ist die römische Göttin der Morgenröte. „Borealis“ heißt nördlich und geht auf Boreas zurück, den griechischen Gott des Nordwinds.
Auf der Südhalbkugel heißt dasselbe Phänomen Aurora australis, das Südlicht. Es entsteht genauso: Teilchen von der Sonne treffen auf das Magnetfeld der Erde, prallen in der Atmosphäre auf Gase und bringen sie zum Leuchten, oft in Grün, Rosa oder Lila. Muster und Farben sehen jede Nacht anders aus.
Am häufigsten sieht man das Nordlicht in Skandinavien oder Kanada. Bei besonders starker Sonnenaktivität reicht es aber viel weiter nach Süden. In der Nacht zum 11. Mai 2024 leuchtete der Himmel nach dem stärksten Sonnensturm seit über 20 Jahren über ganz Deutschland. Zu sehen war das Polarlicht sogar in Spanien und auf Sardinien. Viele reisen trotzdem extra in den Norden, um das Naturschauspiel zu erleben.