Was sind Leichtmetalle?

Leichtmetalle sind Metalle mit einer geringen Dichte. Bei gleichem Volumen wiegen sie deutlich weniger als Eisen oder Kupfer. Ein Würfel aus Aluminium fühlt sich darum deutlich leichter an als ein gleich großer Würfel aus Stahl.

Die bekanntesten Leichtmetalle sind Aluminium, Magnesium und Titan. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo etwas gleichzeitig stabil und leicht sein soll: in Flugzeugen, Autos und Fahrrädern. Auch Alukoffer und Alufelgen sind so beliebt, weil sie Gewicht sparen und sich leichter tragen und transportieren lassen.

Ob ein Metall als Leichtmetall gilt, entscheidet eine einzige Zahl: wie viele Gramm ein Kubikzentimeter davon wiegt. Die Grenze liegt in der Regel bei etwa 5 Gramm pro Kubikzentimeter. Alles darunter zählt zu den Leichtmetallen. Schwerere Metalle wie Blei oder Eisen gelten als Schwermetalle.

Viele Leichtmetalle haben noch einen Vorteil: Sie sind korrosionsbeständiger als Eisen und Stahl. Deshalb eignen sie sich gut für den Einsatz im Freien oder in feuchter Umgebung. Die Mischung aus geringem Gewicht und guten Eigenschaften macht Leichtmetalle zu einem festen Bestandteil moderner Technik und vieler Alltagsprodukte.

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