Was ist Hyperthermie?

Hyperthermie bedeutet, dass die Körpertemperatur über den Normalbereich steigt, weil der Körper die Wärme nicht schnell genug loswird. Er schafft es nicht mehr, sich selbst zu kühlen. Ab etwa 40 Grad Celsius ist das ein medizinischer Notfall.

Der Unterschied zum Fieber: Bei Fieber heizt der Körper absichtlich auf, weil das Gehirn den Sollwert nach oben stellt, zum Beispiel bei einer Infektion. Bei Hyperthermie will der Körper gar nicht wärmer werden. Die Temperatur steigt, weil die Kühlung versagt.

Eine häufige Ursache: Man hält sich zu lange in großer Hitze auf, vor allem bei körperlicher Arbeit oder wenn man zu wenig trinkt. Auch ein überhitzter Raum oder ein Auto in der Sonne reichen aus. Kleine Kinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet.

Zu den Symptomen gehören schneller Puls, heiße und trockene Haut, Schwindel, Übelkeit und Verwirrung. Wird es schlimmer, droht ein Hitzschlag, der bleibende Schäden hinterlassen und im schlimmsten Fall tödlich sein kann. Vorbeugen ist einfach: viel trinken, Pausen im Schatten und leichte Kleidung. Bei Anzeichen einer schweren Überhitzung muss die Person gekühlt werden und schnell ärztliche Hilfe bekommen.

Auch in Deutschland kann es gefährlich heiß werden. Am 25. Juli 2019 zeigte das Thermometer in Duisburg 41,2 Grad, damals ein neuer Höchstwert für das ganze Land.

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