Wie berechnet man den BMI?

Den BMI berechnest du, indem du dein Gewicht in Kilogramm durch deine Körpergröße in Metern zum Quadrat teilst. Anders gesagt: Gewicht geteilt durch (Größe mal Größe).

Ein Beispiel: Du wiegst 70 Kilogramm und bist 1,75 Meter groß. Dann rechnest du 70 geteilt durch (1,75 mal 1,75). Das ergibt einen BMI von etwa 22,9.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO teilt Erwachsene nach dem BMI in Gruppen ein. Ein BMI unter 18,5 gilt als Untergewicht, 18,5 bis 24,9 als Normalgewicht, 25 bis 29,9 als Übergewicht und ab 30 als Adipositas. Mit 22,9 liegst du im Beispiel also mitten im grünen Bereich.

Der BMI ist eine weit verbreitete Methode, um grob zu prüfen, ob Gewicht und Größe zusammenpassen. Alles sagt er aber nicht. Muskelgewebe ist dichter als Fett und wiegt deshalb bei gleichem Volumen mehr. Menschen, die viel trainieren, können darum einen hohen BMI haben, ohne übergewichtig zu sein.

Kinder, ältere Menschen und Schwangere sollten sich ebenfalls nicht auf den BMI verlassen. Er ist vor allem ein Werkzeug für Erwachsene und am nützlichsten, wenn man große Gruppen betrachtet statt einzelne Personen. Erfunden hat die Formel kein Arzt: Der belgische Mathematiker Adolphe Quetelet entwickelte sie 1832, um den Durchschnittsmenschen zu beschreiben.

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