Wie heißt das französische Gericht mit Fleisch im Teigmantel?
Das Gericht heißt Pâté en croûte, auf Deutsch etwa „Pastete in der Kruste“. Eine Füllung aus Fleisch, oft mit Gemüse gemischt, wird in Teig gehüllt und im Ofen gebacken. Am häufigsten steckt Schweine- oder Hühnerfleisch darin.
Serviert wird die Pâté en croûte in Scheiben. Außen ist der Teig goldbraun und knusprig, innen bleibt die Füllung saftig und würzig. Sie erinnert an eine Terrine im Teigmantel, und in Frankreich kommt sie bei Festessen und zu besonderen Anlässen auf den Tisch.
Ähnliche Gerichte gibt es in vielen Ländern, die Pâté en croûte ist aber unverkennbar französisch. Auf deutschen Speisekarten findest du sie selten. In französischen Feinkostläden und Restaurants gehört sie dagegen zum festen Programm.
Seit 2009 gibt es sogar eine Weltmeisterschaft im Pâté-en-croûte-Backen. Ins Leben gerufen hat sie eine Gruppe von Freunden, die ihre eigenen Pasteten vergleichen wollten. Das Finale findet in Lyon statt. Heute treten Köche aus der ganzen Welt an, und Japan hat schon mehrere Weltmeister gestellt. 2024 gewann der Tokioter Koch Taiki Mano, 2025 ging der Titel wieder nach Frankreich.