Was ist Ramadan?

Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Kalenders und die wichtigste Fastenzeit für Muslime. In diesem Monat verzichten Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und Sex. Ramadan ist also kein einzelner Feiertag, sondern ein ganzer Monat.

Beim Ramadan geht es aber um mehr als ums Fasten. Der Monat soll die spirituellen Werte stärken, Mitgefühl wecken und daran erinnern, denen zu helfen, die weniger haben. Muslime sehen den Ramadan als Zeit für Besinnung, Gebet und Gemeinschaft.

Das Fasten dauert 29 oder 30 Tage, je nach Mondzyklus. Weil sich der islamische Kalender nach dem Mond richtet, beginnt der Ramadan jedes Jahr etwa elf Tage früher. Nach Sonnenuntergang wird das Fasten gemeinsam mit Familie und Freunden gebrochen. Oft gibt es zuerst Datteln und Wasser, so wie es der Prophet Mohammed empfohlen hat. Erst danach kommt das eigentliche Abendessen auf den Tisch.

Der Ramadan endet mit dem Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr. Dann gibt es gutes Essen und Geschenke, und das Fasten im Ramadan ist vorbei.

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