Wann war die Blütezeit der Ninjas in Japan?

Ninjas hatten ihre Blütezeit in der Sengoku-Zeit, die vom späten 15. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts dauerte. Japan versank damals in Chaos und Bürgerkrieg, rivalisierende Kriegsherren bekämpften sich ohne Pause.

In so einer Zeit sind Spione, Saboteure und Leute gefragt, die im Verborgenen arbeiten. Genau das war die Rolle der Ninjas. Sie dienten oft kleineren Fürsten oder Clans und setzten auf List, Verkleidung und Überraschung statt auf rohe Gewalt.

Ninjas kamen aus ganz verschiedenen Schichten. Manche waren Soldaten, andere gingen tagsüber einem ganz normalen Beruf nach. Schwarze Kluft wie im Kino trugen sie meist nicht. Wer unauffällig bleiben wollte, kleidete sich wie alle anderen und ging in der Menge unter.

Zur Einordnung: Als Martin Luther 1517 in Wittenberg seine 95 Thesen veröffentlichte, tobte der japanische Bürgerkrieg schon seit einem halben Jahrhundert.

Anfang des 17. Jahrhunderts wurde Japan wieder geeint, und die Nachfrage nach Ninjas brach ein. Die Mythen und Geschichten über sie leben bis heute weiter, in Filmen, Comics und Videospielen.

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