Warum heißt New York „The Big Apple“?
New York trägt den Spitznamen „The Big Apple“ wegen eines Ausdrucks, der in den 1920er-Jahren populär wurde. Er stammt aus der Welt der Pferderennen und aus dem Slang von Jazzmusikern. Dort stand „The Big Apple“ für New York als den Ort, an dem es das große Geld und die wichtigsten Veranstaltungen gab.
Bekannt machte den Ausdruck der Journalist John J. Fitz Gerald in seiner Kolumne über Pferderennen. Er zitierte Jockeys und Trainer, die davon träumten, „The Big Apple“ zu erreichen. Die Preisgelder in New York waren so hoch, dass andere Städte dagegen verblassten. Der Spitzname brachte den Status der Stadt auf den Punkt: Wer Erfolg wollte, musste dorthin.
In den 1930er-Jahren übernahm die Jazzszene den Namen. Musiker nannten New York „The Big Apple“, weil es dort die meisten und die bestbezahlten Auftritte im Land gab. Heute steht der Spitzname für die ganze Stadt, nicht nur für Musik oder Sport.
Zwischendurch geriet der Name fast in Vergessenheit. 1971 holte ihn das Tourismusbüro der Stadt mit einer Werbekampagne zurück, um das Image von New York aufzupolieren. Auch deutsche Städte haben solche Spitznamen: Frankfurt am Main heißt wegen seiner Hochhäuser „Mainhattan“.