Warum hat das Jahr 12 Monate?

Das Jahr hat 12 Monate, weil ungefähr 12 Mondzyklen in ein Sonnenjahr passen. Ein vollständiger Zyklus der Mondphasen dauert rund 29,5 Tage. Schon die Babylonier im alten Mesopotamien richteten ihren Kalender danach aus.

Die Zahl 12 galt den Babyloniern außerdem als besonders praktisch. Man kann sie durch 2, 3, 4 und 6 teilen. Ihr Zahlensystem beruhte auf der Zahl 60, und 12 geht glatt in 60 auf. Auch die 12 Zeichen des Tierkreises gehen auf diese Tradition zurück.

Ganz passt die Rechnung allerdings nicht. Zwölf Mondmonate ergeben nur etwa 354 Tage, ein Sonnenjahr hat aber gut 365. Deshalb wurde der Kalender im Lauf der Geschichte immer wieder angepasst.

Unsere Monate stammen direkt aus dem römischen Kalender. Die Römer hatten anfangs nur zehn Monate, und das Jahr begann im März. Erst später kamen Januar und Februar dazu. Damit hatte auch das römische Jahr 12 Mondmonate. Davon zeugen bis heute die Namen: September kommt vom lateinischen Wort für sieben, Dezember von dem für zehn.

Unser heutiger Kalender ist der gregorianische. Papst Gregor XIII. führte ihn 1582 ein, und auch er teilt das Jahr in 12 Monate.

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