Wie lange braucht der Mond einmal um die Erde?
Der Mond braucht etwa 27,3 Tage für eine Runde um die Erde. Astronomen nennen diesen Zeitraum einen siderischen Monat. Gemessen wird er an den fernen Sternen: Nach 27,3 Tagen steht der Mond wieder vor demselben Stern wie am Anfang.
Von Vollmond zu Vollmond dauert es dagegen länger, nämlich rund 29,5 Tage. Dieser Zeitraum heißt synodischer Monat. Der Grund: Während der Mond die Erde umrundet, wandert die Erde selbst weiter um die Sonne. Der Mond muss deshalb ein Stück nachlaufen, bis er wieder in derselben Position zur Sonne steht.
Gut zwei Tage Unterschied klingen nach wenig. Für die Mondphasen, die wir von der Erde sehen, zählt aber nur der synodische Monat. Vollmond und Neumond hängen von der Stellung des Mondes zur Sonne ab, nicht von den Sternen.
Die Bahn des Mondes ist keine perfekte Kreisbahn, sondern leicht oval. Dadurch ist der Mond mal etwas schneller, mal etwas langsamer unterwegs. Weil die Sonne und die Planeten an seiner Bahn zerren, dauern manche Runden etwas länger als andere. Im Durchschnitt bleibt es aber bei 27,3 Tagen.