Wie alt werden Pinguine?
Pinguine werden je nach Art 6 bis 20 Jahre alt, in Zoos oft deutlich älter. Der Kaiserpinguin, die größte Art, lebt in freier Wildbahn meist 15 bis 20 Jahre. Einzelne Tiere werden noch älter, vor allem in Gefangenschaft, wo es keine Fressfeinde gibt und das Futter sicher ist.
Kleine Arten wie der Zwergpinguin leben kürzer, in der Regel 6 bis 10 Jahre. Auch die Lebensumstände spielen eine große Rolle. Klima, Nahrungsangebot und Raubtiere entscheiden mit, wie alt ein Pinguin wird.
In Zoos leben Pinguine deutlich länger als in der Natur. Dort drohen weder Haie noch Robben, und kranke Tiere werden tierärztlich versorgt. So haben einzelne Pinguine in Gefangenschaft schon die 30 Jahre überschritten. Den Altersrekord stellte die Eselspinguin-Dame Olde aus dem Zoo in Odense in Dänemark auf. 2020 trug Guinness World Records sie mit 41 Jahren als ältesten lebenden Pinguin in Gefangenschaft ein.
Zwischen den Arten gibt es große Unterschiede. Königspinguine erreichen oft die 20, Adeliepinguine und Eselspinguine leben meist 10 bis 15 Jahre. Es gibt über 15 Pinguinarten, die Antwort fällt also unterschiedlich aus. Unter guten Bedingungen werden aber die meisten Arten zehn Jahre oder älter.