Wie halten sich Pinguine in der Kälte warm?
Pinguine halten sich warm, indem sie sich eng aneinanderdrücken. Bei Kälte und Wind bilden sie große Gruppen, in denen die Tiere Körper an Körper stehen.
Dazu kommt das Gefieder: Die Federn sitzen so dicht, dass sie eine Luftschicht an der Haut festhalten. Diese Schicht isoliert wie eine Daunenjacke. Unter den Federn liegt außerdem eine dicke Fettschicht, die die Wärme im Körper hält.
Wird es noch kälter, rücken die Pinguine langsam durch die Gruppe. So steht jeder mal in der Mitte, wo es am wärmsten ist, und jeder mal am Rand im Wind. Die Wärme wird also gerecht geteilt.
Vor allem Kaiserpinguine sind für diese Technik bekannt. Sie überstehen so den antarktischen Winter bei unter minus 40 Grad und Wind mit über 150 km/h. Im Inneren einer Gruppe kann es dagegen bis zu 37,5 Grad warm werden, fast so hoch wie die Körpertemperatur der Vögel. Manchmal wird es den Tieren sogar zu heiß, und die Gruppe löst sich für kurze Zeit auf.