Welche Schneeart ist am leichtesten und luftigsten?
Pulverschnee ist die leichteste und luftigste Schneeart. Er entsteht, wenn es sehr kalt ist und die Luft trocken bleibt. Die Schneekristalle liegen dann lose nebeneinander, statt zusammenzukleben.
Pulverschnee fühlt sich unter den Füßen fast an wie Luft. Deshalb sind Skifahrer und Snowboarder am liebsten unterwegs, wenn über Nacht frischer Pulverschnee gefallen ist. Durch diesen leichten Schnee zu gleiten ist ein ganz eigenes Gefühl.
Schnee unterscheidet sich stark in Gewicht und Struktur. Taut er leicht an, wird er schwer und nass und verliert seine luftige Struktur. Solcher Pappschnee ist ideal für Schneebälle und Schneemänner. Pulverschnee dagegen zerfällt in der Hand, legt sich wie eine leichte Decke über die Landschaft und wird selten hart.
Am häufigsten fällt Pulverschnee in kalten Gegenden, typischerweise im Gebirge oder früh im Winter, bevor die Temperaturen steigen. Er besteht zum größten Teil aus Luft und enthält nur wenig gefrorenes Wasser. Genau das macht ihn im Vergleich zu feuchtem oder nassem Schnee so leicht.