In welcher Einheit misst man, wie hell eine Lampe leuchtet?
Wie viel Licht eine Lampe abgibt, wird in Lumen gemessen. Die Zahl sagt dir, wie viel sichtbares Licht eine Lichtquelle aussendet, zum Beispiel eine Glühbirne oder eine LED.
Wer eine Lampe kauft und wissen will, wie hell sie leuchtet, schaut auf die Lumen. Je mehr Lumen, desto heller das Licht. Watt dagegen gibt nur an, wie viel elektrische Leistung die Lampe aufnimmt, nicht, wie viel Licht dabei herauskommt.
Lange reichte die Wattzahl als Faustregel, weil alle Glühbirnen ungefähr gleich effizient waren. Das ist vorbei. Eine alte 60-Watt-Glühbirne liefert rund 700 bis 800 Lumen. Eine LED schafft dieselbe Helligkeit mit 6 bis 9 Watt. Zwei Lampen mit gleicher Wattzahl können also völlig unterschiedlich hell sein. Zwei Lampen mit gleich vielen Lumen leuchten dagegen gleich stark.
In der EU wurde die klassische Glühbirne ab September 2009 schrittweise aus den Regalen genommen, seit September 2012 ist sie praktisch verschwunden. Spätestens seitdem lohnt sich beim Kauf der Blick auf die Lumen statt auf die Watt.
Lumen ist nicht die einzige Lichteinheit. Lux misst, wie viel von diesem Licht auf einer Fläche ankommt: Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter. Und Kelvin beschreibt die Lichtfarbe, von Warmweiß unter 3.300 Kelvin bis Tageslichtweiß über 5.300 Kelvin.