Welche europäischen Länder sind nicht in der EU?

Norwegen, Island, die Schweiz, Liechtenstein und Albanien gehören nicht zur EU. Die Schweiz und Liechtenstein liegen sogar mitten in Europa. Seit dem Brexit im Jahr 2020 gehört auch das Vereinigte Königreich nicht mehr dazu, nach 47 Jahren Mitgliedschaft.

Norwegen, Island und Liechtenstein sind trotzdem eng mit der EU verbunden, und zwar über das EWR-Abkommen (Europäischer Wirtschaftsraum). Sie übernehmen viele EU-Regeln und haben freien Zugang zum Binnenmarkt. Mitreden dürfen sie bei den Gesetzen aber nicht.

Die Schweiz geht einen anderen Weg. Statt dem EWR beizutreten, hat sie eine Reihe eigener Verträge mit der EU ausgehandelt. Das Land arbeitet eng mit Brüssel zusammen, bleibt formell aber draußen.

Weitere Nichtmitglieder sind Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Kosovo, Moldau und die Ukraine. Die meisten von ihnen wollen irgendwann beitreten, erfüllen aber noch nicht alle Bedingungen für eine Mitgliedschaft. Auch Belarus, Russland und die Kleinstaaten Andorra, Monaco, San Marino und Vatikanstadt sind keine EU-Mitglieder.

Von Deutschlands neun Nachbarländern ist nur eines kein EU-Mitglied: die Schweiz. Wer von Konstanz über die Grenze nach Kreuzlingen geht, verlässt die EU zu Fuß in wenigen Minuten.

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