Warum träumen wir?

Wir träumen, weil das Gehirn im Schlaf weiterarbeitet. Es verarbeitet dann Eindrücke, Gefühle und Erinnerungen, die sich über den Tag angesammelt haben. Die meisten Träume entstehen im REM-Schlaf, der Phase, in der das Gehirn besonders aktiv ist. Schlaf ist für den Kopf also keine Pause, sondern eine Nachtschicht.

Forscher gehen davon aus, dass Träumen beim Sortieren hilft. Das Gehirn entscheidet, welche Gedanken des Tages es behalten will und welche es löschen kann. Träume sind so etwas wie eine nächtliche Aufräumaktion im Gedächtnis: Wichtiges wandert ins Archiv, Unwichtiges in den Papierkorb.

Auch Gefühle werden im Traum verarbeitet. Wer tagsüber gestresst, glücklich oder ängstlich war, findet diese Gefühle nachts oft im Traum wieder. So arbeitet das Gehirn auf, was am Tag liegen geblieben ist.

Viele denken, Träume seien eine reine Menschensache. Das stimmt nicht. Auch viele Säugetiere haben REM-Schlaf. Wer einen schlafenden Hund mit den Pfoten zucken oder leise Laute machen sieht, beobachtet vermutlich gerade einen Hundetraum.

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