Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf Stoffe, die eigentlich harmlos sind, zum Beispiel Pollen, Hausstaub oder bestimmte Lebensmittel. Typische Folgen sind eine laufende Nase, Juckreiz, Hautausschlag oder Atemprobleme.

Bei Allergikern stuft das Immunsystem diese Stoffe als Feinde ein, obwohl die meisten Menschen sie problemlos vertragen. Kommt der Körper mit dem Auslöser in Kontakt, schüttet er Histamin und andere Botenstoffe aus. Genau die sorgen für die bekannten Beschwerden.

Am häufigsten sind Allergien gegen Pollen, Tiere, Hausstaub und Lebensmittel wie Nüsse oder Milch. Manche spüren nur leichte Beschwerden, andere reagieren heftig, im schlimmsten Fall mit einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock. Behandelt wird mit Medikamenten oder einer Hyposensibilisierung, einer Art Impfung gegen die Allergie. Am besten hilft meist, den Auslöser zu meiden.

In Deutschland hatte laut Robert Koch-Institut knapp ein Drittel der Erwachsenen schon einmal eine ärztlich festgestellte Allergie, am häufigsten Heuschnupfen mit knapp 15 Prozent. Oft beginnt eine Allergie schon im Kindes- oder Jugendalter, sie kann aber in jedem Alter neu auftreten. Viele Kinder verlieren eine Allergie mit den Jahren wieder, am ehesten eine gegen Milch oder Ei. Eine Erdnussallergie bleibt dagegen meist bestehen.

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