Wie viele Schüsse hat ein Biathlet am Schießstand?

Bei jeder Schießeinlage im Biathlon feuert ein Athlet fünf Schüsse ab. Das gilt für das Liegendschießen genauso wie für das Stehendschießen.

Vor ihm stehen fünf Scheiben in 50 Metern Entfernung. Die Trefferfläche hat liegend nur 4,5 Zentimeter Durchmesser, stehend 11,5 Zentimeter. Jede Scheibe muss fallen, im Idealfall also ein Schuss pro Scheibe. Und das mit pochendem Herzen direkt nach der Laufrunde.

Wer verfehlt, zahlt dafür. Im Sprint, in der Verfolgung und im Massenstart kostet jeder Fehler eine Strafrunde von 150 Metern. Dafür braucht ein Athlet je nach Form 20 bis 30 Sekunden. Im Einzel gibt es stattdessen eine Strafminute pro Fehlschuss.

Zusätzliche Patronen gibt es vor allem in den Staffeln. Dort hat jeder Läufer pro Schießeinlage drei Nachlader, die er einzeln von Hand ins Gewehr laden muss. Bleibt danach eine Scheibe stehen, geht es trotzdem in die Strafrunde.

In der Verfolgung gibt es dagegen keine Nachlader, dort gilt wie im Sprint die Strafrunde. Eine Ausnahme bei der Länge macht die Single-Mixed-Staffel: Ihre Strafrunde ist nur 75 Meter lang.

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