Wer sind die Babyboomer?

Babyboomer sind die Menschen, die in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden. International meint man damit meist die Jahrgänge 1946 bis 1964. Der Name kommt vom „Boom“ bei den Geburten in dieser Zeit, besonders in den USA und in Großbritannien.

In Deutschland kam der Babyboom etwas später. Der geburtenstärkste Jahrgang war 1964 mit rund 1,36 Millionen Geburten. Statistiker zählen hier meist die Jahrgänge von Mitte der 1950er bis Ende der 1960er dazu. Danach brachen die Geburtenzahlen ein. Diesen Einbruch nennt man Pillenknick.

Viele Babyboomer wuchsen in einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs auf. Sie erlebten die erste Mondlandung und den Aufstieg des Rock ’n’ Roll. Viele stiegen früh ins Berufsleben ein und blieben oft jahrelang bei derselben Firma.

Die Generation hat Gesellschaft, Politik und Kultur stark geprägt. Viele der heutigen Großeltern gehören dazu. Sie waren schon erwachsen, als das Internet kam, und viele bleiben bis heute lieber bei Fernsehen und Zeitung.

Heute sind viele Babyboomer schon in Rente. In Deutschland gehen die geburtenstarken Jahrgänge gerade nach und nach in den Ruhestand. Die Generation nach ihnen heißt Generation X.

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