Wie weit ist die Scheibe beim Schießen und im Biathlon entfernt?

Beim Sportschießen auf der Bahn, etwa bei Olympia, liegt die Scheibe meist 10, 25 oder 50 Meter vom Schützen entfernt. Die bekannteste Distanz sind die 10 Meter für Luftgewehr und Luftpistole. Im Biathlon sind es immer 50 Meter, egal ob im Einzel oder in der Staffel.

Die Entfernung bestimmt, wie präzise der Schütze zielen muss und mit welcher Waffe er antritt. Auf 10 Meter wird mit Druckluft geschossen, auf 25 und 50 Meter mit echten Patronen. Die Ziele sind dabei winzig: Die Zehn auf der Luftgewehrscheibe hat einen Durchmesser von nur 0,5 Millimetern, die ganze Scheibe misst 45,5 Millimeter.

Im Biathlon zählt nur Treffer oder Fehlschuss. Liegend muss die Kugel eine Trefferfläche mit 4,5 Zentimetern Durchmesser treffen, stehend sind es 11,5 Zentimeter. Das Ziel beim Liegendschießen ist also etwa so groß wie die komplette Luftgewehrscheibe, aber fünfmal so weit entfernt. Und das nach einer Runde in der Loipe.

Egal in welcher Disziplin, die Regeln sind streng. Die Entfernung wird exakt vermessen, damit alle unter gleichen Bedingungen antreten. Auch die Scheibengrößen sind je nach Distanz und Waffe festgelegt.

Die 50 Meter im Biathlon gibt es erst seit 1978. Bis 1977 schossen die Athleten mit großkalibrigen Gewehren auf Ziele in 100 bis 250 Metern Entfernung. Heute sind Oberhof in Thüringen und Ruhpolding in Oberbayern die deutschen Stationen im Weltcup.

Antworten auf deine Fragen

Zum Beispiel: Warum brauchen Flugzeuge keine Winterreifen? Antwort ansehen