Was ist ein Akkord in der Musik?

Ein Akkord entsteht, wenn mindestens drei verschiedene Töne gleichzeitig erklingen und zu einem gemeinsamen Klang verschmelzen. Auf der Gitarre schlägst du dafür mehrere Saiten zusammen an, auf dem Klavier drückst du mehrere Tasten auf einmal.

Akkorde sind die Bausteine fast aller westlichen Musik. Sie prägen die Stimmung eines Songs, egal ob er traurig, fröhlich oder spannend klingen soll. Ein einfacher Akkord wie C-Dur besteht aus genau drei Tönen, die zusammen gespielt werden: c, e und g.

Es gibt viele Arten von Akkorden: Dur, Moll und kompliziertere Varianten mit zusätzlichen Tönen obendrauf. Du hörst sie überall, vom Popsong bis zur Sinfonie. Wer ein Instrument lernt, stößt deshalb früh auf Akkorde, denn ohne sie lässt sich kaum ein Lied begleiten.

Eine Besonderheit gibt es im Deutschen. Der Ton, der im Englischen B heißt, heißt bei uns H. Die C-Dur-Tonleiter lautet deshalb c, d, e, f, g, a, h. Wer Akkorde aus englischen Noten spielt, muss also umdenken: Ein englisches B ist ein deutsches H.

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