Was ist Kynophobie?

Kynophobie ist eine starke und anhaltende Angst vor Hunden. Manchen Betroffenen reicht schon ein Hund in der Ferne. Dann rast das Herz, und die Gedanken überschlagen sich.

Die Angst meldet sich auch dann, wenn der Hund klein und freundlich ist. Mit vernünftiger Vorsicht hat das nichts zu tun. Die Angstreaktion läuft automatisch ab, weil das Gehirn Hunde irgendwann mit Gefahr verknüpft hat. Viele Betroffene hatten einmal eine schlimme Erfahrung mit einem Hund, doch nicht jede Kynophobie hat so einen Auslöser.

In Deutschland ist das besonders unpraktisch. Hier leben rund 10,5 Millionen Hunde, in etwa jedem fünften Haushalt gibt es einen. Wer Kynophobie hat, meidet Parks, Besuche bei Freunden mit Hund oder gleich ganze Straßenzüge.

Das Wort kommt aus dem Griechischen: kýon heißt Hund. Kynophobie zählt zu den häufigsten Tierphobien, nur die Angst vor Spinnen und Schlangen ist noch weiter verbreitet. Behandeln lässt sie sich gut. Mit Therapie und schrittweiser Annäherung an Hunde verlieren viele Betroffene ihre Angst mit der Zeit.

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