Wofür steht BDSM?

BDSM steht für Bondage and Discipline, Dominance and Submission, Sadism and Masochism. Auf Deutsch: Fesseln und Disziplin, Dominanz und Unterwerfung, Sadismus und Masochismus. Die Abkürzung fasst verschiedene sexuelle Praktiken und Rollenspiele zusammen, bei denen es um Macht und Kontrolle geht.

Bondage bedeutet, jemanden zu fesseln oder in seiner Bewegung einzuschränken. Discipline steht für Regeln und kontrollierte Formen von Strafe oder Belohnung. Dominance und Submission beschreiben Rollenspiele mit Machtgefälle: Eine Person übernimmt die Kontrolle, die andere ordnet sich freiwillig unter.

Sadism meint die Lust daran, einem einwilligenden Partner Schmerz zuzufügen. Masochism ist das Gegenstück, also die Lust daran, Schmerz oder Demütigung zu erleben. In der BDSM-Szene ist Einvernehmlichkeit die Grundlage für alles. Vertrauen, klare Absprachen und Regeln für Kommunikation und Sicherheit gehören immer dazu.

Viele, die BDSM praktizieren, legen großen Wert auf gegenseitigen Respekt. Grenzen werden gemeinsam mit dem Partner ausgelotet, nicht überschritten. Die Bandbreite reicht von sanften Spielereien bis zu deutlich härteren Formen. Gemeinsam ist allen: Alles muss sicher sein und von allen Beteiligten gewollt.

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