Wer hat das Telefon erfunden?

Alexander Graham Bell gilt als Erfinder des Telefons. Er bekam 1876 das erste Patent auf ein praktisch nutzbares Telefon. Das Jahr 1876 gilt als Beginn der modernen Telefonie.

Bell war eigentlich Sprachlehrer für Gehörlose und beschäftigte sich intensiv mit Klang und der Übertragung von Stimmen. Zusammen mit seinem Assistenten Thomas Watson experimentierte er lange damit, Töne über elektrische Leitungen zu schicken. Im März 1876 klappte es. Bells erster Satz am Telefon lautete: „Mr. Watson, come here, I want to see you.“ Sinngemäß: Watson solle herüberkommen, Bell wolle ihn sehen.

Wer wirklich der Erste war, ist bis heute umstritten. Mehrere Erfinder hatten ähnliche Apparate gebaut, darunter der Italiener Antonio Meucci. Bell war aber der Erste, der ein Patent auf ein funktionierendes Telefon bekam.

Seine Erfindung veränderte die Kommunikation grundlegend. Für schnelle Nachrichten über weite Strecken gab es vorher nur den Telegrafen. Damit schickte man kurze Nachrichten im Morsecode. Mit dem Telefon konnten Menschen plötzlich über Städte und Länder hinweg miteinander sprechen.

Auch Deutschland hat einen Kandidaten. Der Lehrer Philipp Reis aus dem hessischen Friedrichsdorf führte schon 1861 in Frankfurt einen Apparat vor, der Töne über eine Leitung übertrug. Sein Testsatz war absichtlich unsinnig, damit niemand raten konnte: „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat.“ Sein Apparat setzte sich aber nicht durch und blieb ein Experiment.

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