Warum sollte man nach Botox keinen Sport machen?
Nach einer Botox-Behandlung raten Praxen vorsichtshalber von Sport ab. Die Sorge ist, dass die stärkere Durchblutung beim Training das Botox in Bereiche verteilen könnte, in denen es gar nicht wirken soll.
Beim Training wird dein Körper warm, und das Gesicht wird oft rot. Die Blutgefäße weiten sich. Ob das Botox dadurch wirklich von den Einstichstellen wegwandert, ist kaum erforscht. Befürchtet wird ein ungleichmäßiges Ergebnis oder dass der Wirkstoff Muskeln erreicht, die gar nicht behandelt werden sollten.
Viele Praxen empfehlen deshalb, mindestens 24 Stunden mit dem Training zu warten. Außerdem solltest du dich nach der Behandlung nicht ständig weit nach vorn beugen und dein Gesicht nicht reiben. So sinkt das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen.
Krafttraining, Joggen und Yoga zählen genauso dazu wie jede andere anstrengende Aktivität. Ein bisschen Ruhe soll dem Wirkstoff Zeit geben, sich an der richtigen Stelle festzusetzen. Aus demselben Grund raten viele Praxen in den ersten Tagen auch von Sauna und Solarium ab.
Botox ist kein Fachbegriff, sondern ein Markenname. Der Wirkstoff heißt Botulinumtoxin und entspannt die Muskeln, in die er gespritzt wird.