Wie viel schneller macht DRS ein Formel-1-Auto?
Mit DRS war ein Formel-1-Auto am Ende einer DRS-Zone etwa 10 bis 12 km/h schneller. So schätzte es der Automobil-Weltverband FIA. Der genaue Wert hing von der Strecke ab und davon, wie viel Luftwiderstand das Auto ohnehin hatte.
DRS steht für Drag Reduction System. Auf Knopfdruck klappte ein Teil des Heckflügels auf. Dadurch bremste die Luft das Auto weniger, und es schnitt leichter durch den Fahrtwind. Mit derselben Motorleistung wurde das Auto schneller, bis der Fahrer die Klappe vor der nächsten Kurve wieder schließen musste.
Das System sollte Überholmanöver erleichtern. Erlaubt war DRS nur in festgelegten Zonen der Strecke und nur, wenn ein Fahrer weniger als eine Sekunde hinter dem Auto vor ihm lag. Der Verfolger bekam so einen Vorteil, den der Führende nicht hatte.
Eingeführt wurde DRS 2011. Seit der Saison 2026 gibt es das System in dieser Form nicht mehr. Die neuen Autos haben bewegliche Front- und Heckflügel, die auf den Geraden den Luftwiderstand senken. Wer weniger als eine Sekunde hinter einem Gegner liegt, bekommt stattdessen einen Energieschub aus dem Hybridsystem, den sogenannten Overtake Mode.