Was ist eine Matchstrafe im Eishockey?

Die Matchstrafe ist die härteste Strafe, die ein Spieler im Eishockey bekommen kann. Wer sie kassiert, muss sofort vom Eis und darf in diesem Spiel nicht mehr zurück.

Verhängt wird sie für die schwersten Vergehen: brutale Checks, gefährliche Attacken oder einen Angriff auf den Schiedsrichter. Der Spieler geht direkt in die Kabine. Bei einer kleinen Strafe ist das anders: Dann sitzt der Spieler 2 Minuten auf der Strafbank und spielt danach weiter.

Für das Team wird es teuer. Ein Mitspieler sitzt 5 Minuten auf der Strafbank ab, so lange spielt das Team in Unterzahl. Für den Spieler selbst folgt oft eine automatische Sperre, bis die Liga den Vorfall geprüft hat. Danach kann die Sperre mehrere Spiele dauern.

Die Regel soll klarmachen, dass solches Verhalten auf dem Eis nichts zu suchen hat. Vor allem aber soll sie die anderen Spieler schützen.

Ähnliche Regeln gibt es auch in anderen Mannschaftssportarten. Im Handball heißt das Gegenstück Disqualifikation: Der Spieler sieht die Rote Karte und ist für den Rest des Spiels raus. Seit dem 1. Juli 2016 zeigt der Schiedsrichter zusätzlich eine Blaue Karte, wenn ein schriftlicher Bericht folgt und weitere Konsequenzen drohen.

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