Was unterscheidet einen Linienflug von einem Charterflug?

Ein Linienflug folgt einem festen Flugplan. Einen Charterflug mietet dagegen ein Auftraggeber, meist ein Reiseveranstalter. Beim Linienflug verkauft die Airline einzelne Plätze für feste Abflugzeiten. Das ist ein bisschen wie bei einem Bus, der regelmäßig nach Fahrplan fährt.

Beim Urlaubscharter stellt ein Veranstalter eine Pauschalreise zusammen. Er kauft ein großes Kontingent an Sitzplätzen und verkauft sie zusammen mit Hotel und Transfer. Diese Flüge sind überwiegend saisonal und richten sich danach, wohin die Leute gerade in den Urlaub wollen. Ein festes Streckennetz gibt es dabei nicht.

Den Linienflug kannst du einzeln buchen. Der Charterflug steckt in der Regel im Reisepaket, und an Bord sitzen oft Gäste desselben Veranstalters. Bleiben Plätze frei, verkauft der Veranstalter sie kurz vor Abflug als Nur-Flug-Angebot. Daraus entstehen viele günstige Last-Minute-Flüge.

In Deutschland kennt man das Modell vor allem von Ferienfliegern wie Condor oder TUI fly, die Urlauber nach Mallorca, Griechenland oder Ägypten bringen. Condor wurde 1955 gegründet, damals noch unter dem Namen Deutsche Flugdienst. 1971 setzte die Airline als erste Ferienfluggesellschaft der Welt eine Boeing 747 ein.

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