Welchen Batterietyp verwendet Tesla in seinen Autos?
Tesla setzt in seinen Autos vor allem auf Lithium-Ionen-Akkus. Das ist dieselbe Technik wie in deinem Smartphone oder Laptop, nur in einem ganz anderen Maßstab: viel größer und viel kräftiger.
Der Grund ist die hohe Energiedichte. Lithium-Ionen-Zellen speichern im Verhältnis zu ihrer Größe sehr viel Energie. Deshalb kommt ein Tesla weit, bevor er wieder an die Ladesäule muss.
Über die Jahre hat Tesla verschiedene Varianten verbaut. Im Model S und Model X stecken meist zylindrische Zellen vom Typ 18650. Viele Versionen von Model 3 und Model Y nutzen die etwas größere und effizientere 2170-Zelle. Inzwischen produziert Tesla außerdem die deutlich dickere 4680-Zelle, die mehr Reichweite bei niedrigeren Kosten verspricht.
Die Zahlen sind keine Geheimcodes, sondern Maße. Eine 18650-Zelle ist 18 Millimeter dick und 65 Millimeter lang, eine 2170-Zelle misst 21 mal 70 Millimeter, und die 4680-Zelle kommt auf 46 mal 80 Millimeter.
Tesla setzt weiterhin auf Lithium-Ionen, weil die Technik ein gutes Verhältnis von Leistung, Lebensdauer und Sicherheit bietet. Das gilt auch für das Model Y, das seit 2022 in Grünheide bei Berlin vom Band läuft.