Wofür steht die Abkürzung DJ?

DJ steht für „Disc Jockey“, auf Deutsch Discjockey. So nannte man zuerst Leute, die im Radio oder auf Feiern Schallplatten für ein Publikum auflegten.

Ein DJ wählt Songs aus und mischt sie so, dass im Club, auf dem Festival oder im Radio die richtige Stimmung entsteht. Zuerst meinte das Wort vor allem Radiomoderatoren, die Musik spielten und ansagten. Mit der Zeit bezeichnete der Begriff auch die Leute hinter den Plattentellern in Clubs und auf Partys.

Der Begriff gilt als Erfindung des amerikanischen Kolumnisten und Radiokommentators Walter Winchell. Er soll ihn 1935 für den Moderator Martin Block benutzt haben, der zwischen den Nachrichten Platten spielte. „Disc“ steht für die Schallplatte, „Jockey“ im Englischen auch für jemanden, der eine Maschine bedient.

Heute ist ein DJ viel mehr als jemand, der Platten auflegt. Viele DJs erstellen eigene Remixe, produzieren Musik und nutzen digitale Technik neben Vinyl und CDs.

DJs findest du überall, von der kleinen Bar bis zur riesigen Festivalbühne. Robin Schulz aus Osnabrück, Paul van Dyk, der 1991 im Berliner Club Tresor anfing, oder der Norweger Kygo haben ganze Karrieren darauf aufgebaut. Der Duden kennt auch eine weibliche Form: DJane.

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