Was ist Hornhaut an Füßen und Händen?
Hornhaut ist die harte, äußerste Schicht deiner Haut. Du findest sie an den Fersen, an den Handflächen und überall dort, wo die Haut viel Reibung abbekommt.
Hornhaut besteht vor allem aus abgestorbenen Hautzellen, die dicht zusammengepresst werden. Wird die Haut gedrückt oder gerieben, legt der Körper zusätzliche Schichten an, um die lebenden Zellen darunter zu schützen. Deshalb bekommen viele nach langen Märschen in engen Schuhen harte Stellen unter den Füßen.
Die abgestorbenen Zellen der Hornhaut sind dicht mit dem Protein Keratin gefüllt. Dasselbe Protein steckt in Finger- und Fußnägeln, in Haaren und in den Krallen von Tieren. Mediziner sprechen bei einer dicken Stelle von einer Hornschwiele.
Manche Menschen entwickeln besonders viel Hornhaut. Ohne Pflege kann die Schicht reißen und wehtun. Fußbad, Feile oder Bimsstein sind die üblichen Mittel gegen zu viel davon. Hornhaut ist normal und harmlos, aber ein bisschen Pflege verhindert Risse und Wunden.
Das Wort hat im Deutschen noch eine zweite Bedeutung: Auch die durchsichtige Schicht vorn am Auge heißt Hornhaut. Mit den Schwielen an den Füßen hat sie außer dem Namen nichts gemeinsam.