Was bedeutet Klimafinanzierung im Pariser Klimaabkommen?

Klimafinanzierung im Pariser Klimaabkommen meint Geld, mit dem reiche Länder ärmere Länder im Kampf gegen den Klimawandel unterstützen. Die Mittel sollen Entwicklungsländern helfen, ihre Emissionen zu senken und sich an ein wärmeres Klima anzupassen.

Das Abkommen wurde am 12. Dezember 2015 in Paris beschlossen. Es verlangt von den Industrieländern einen finanziellen Beitrag, weil sie historisch am meisten zum Klimaproblem beigetragen haben. Das Geld fließt in Solarprojekte und saubere Energie, aber auch in den Schutz vor Hochwasser und Dürre.

Die Summe steht seit 2009 fest: 100 Milliarden Dollar pro Jahr, eigentlich ab 2020. Erreicht wurde das Ziel laut OECD erst 2022, mit 115,9 Milliarden Dollar. Auf der Klimakonferenz in Baku einigten sich die Staaten im November 2024 auf ein neues Ziel: Bis 2035 sollen es mindestens 300 Milliarden Dollar pro Jahr sein.

Deutschland gehört zu den größten Geldgebern. Die Bundesregierung hat zugesagt, ihren Beitrag aus dem Bundeshaushalt bis spätestens 2025 auf 6 Milliarden Euro im Jahr zu steigern. 2024 waren es 6,1 Milliarden Euro. Ziel der Klimafinanzierung ist, dass alle Länder beim Klimaschutz mitmachen können, auch die ohne eigene Mittel für schnelle Veränderungen. Dahinter steht auch der Gedanke von Fairness und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.

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