Was ist eine Epoche?

Eine Epoche ist ein Zeitabschnitt in der Geschichte, der sich klar von anderen abhebt. Meist geht es um eine Zeit, in der sich Gesellschaft, Politik, Kunst oder Wissenschaft stark verändern.

Bekannte Beispiele sind die Steinzeit, die Renaissance oder das digitale Zeitalter. Jede Epoche hat eigene Merkmale, etwa neue Erfindungen, Denkweisen oder Ereignisse, an denen man sie leicht erkennt. Aus dem Deutschunterricht kennst du vielleicht die Literaturepochen Barock, Aufklärung und Romantik. Im Alltag sprechen viele auch von Epochen im eigenen Leben, etwa von der Schulzeit oder der Kindheit.

In der Geologie hat das Wort eine engere Bedeutung. Dort ist eine Epoche ein fest abgegrenzter Zeitraum der Erdgeschichte, oft viele Millionen Jahre lang. Hier geht es um große Umbrüche bei Klima, Tierwelt und Landschaft. Das Eozän zum Beispiel dauerte von vor etwa 56 bis vor 33,9 Millionen Jahren. Das Pleistozän wird im Alltag oft einfach Eiszeitalter genannt. Geologen ordnen die Zeit in eine Rangfolge: Äon, Ära, Periode, Epoche, Alter.

Egal, in welchem Zusammenhang: Eine Epoche bedeutet, dass eine Zeit endet und etwas Neues beginnt. Das steckt schon im Wort selbst. Es kommt aus dem Griechischen und bedeutete ursprünglich „Anhalten“ oder „Haltepunkt“. Gemeint war ein fester Zeitpunkt, von dem aus man die Zeit neu zählt.

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