Was ist Nosophobie?

Nosophobie ist die Angst, eine Krankheit zu bekommen. Menschen mit Nosophobie machen sich große Sorgen, krank zu werden, auch wenn es dafür keinen erkennbaren Grund gibt. Mit Vorsicht hat das nichts zu tun. Es ist eine Angst, die den Alltag bestimmen kann.

Das Wort kommt aus dem Griechischen: nosos bedeutet Krankheit, phobos Furcht. Betroffene deuten kleine körperliche Veränderungen oft als Zeichen einer schweren Erkrankung. Leichte Kopfschmerzen können die Angst vor einem Hirntumor auslösen, und schon ein Niesen kann Panik vor einer ansteckenden Krankheit hervorrufen.

Nosophobie unterscheidet sich von allgemeiner Gesundheitsangst, weil sich die Furcht gezielt darauf richtet, eine Krankheit zu bekommen. Ausgelöst wird sie oft durch etwas, das die Person gesehen oder gehört hat. Die Angst kann so stark werden, dass sie Schule, Arbeit und soziale Kontakte beeinträchtigt.

Bei großen Krankheitsausbrüchen wie einer Grippewelle oder der Corona-Pandemie nimmt die Nosophobie bei vielen Menschen zu. Diese Angst gehört seit jeher zur menschlichen Psyche. Wird sie zum ernsten Problem, lässt sie sich behandeln.

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