In welchem Gebirge liegt Machu Picchu?
Machu Picchu liegt in den Anden. Die Anden sind das längste Gebirge an Land und ziehen sich fast entlang der gesamten Westküste Südamerikas.
Das Gebirge durchzieht mehrere Länder, darunter Peru, wo Machu Picchu steht. Die alte Inka-Stadt thront rund 2.400 Meter über dem Meer, nur gut 500 Meter tiefer als der Gipfel der Zugspitze mit 2.962 Metern.
Die Anden sind über 7.000 Kilometer lang, die Alpen kommen auf etwa 1.200. Der höchste Gipfel ist der Aconcagua in Argentinien mit 6.962 Metern. Das Gebirge ist bekannt für steile Gipfel, tiefe Täler und extreme Klimaunterschiede: Tropischer Regenwald und schneebedeckte Berge liegen hier dicht beieinander.
Seit Jahrtausenden leben in den Anden verschiedene Kulturen, darunter die Inka, die Machu Picchu im 15. Jahrhundert erbauten. Die Außenwelt erfuhr erst 1911 davon, als der amerikanische Historiker Hiram Bingham die überwucherten Ruinen erreichte. Einheimische kannten den Ort allerdings längst.
Seit 1983 gehört Machu Picchu zum UNESCO-Welterbe und zieht Wanderer und Reisende aus der ganzen Welt an. Die Mischung aus spektakulärer Landschaft und Inka-Geschichte macht die Anden zu einer der meistbesuchten Bergregionen der Erde.