Welcher Wein gehört in ein Coq au Vin?

In ein Coq au Vin kommt in der Regel Rotwein. Er gibt dem Gericht die dunkle Farbe und den kräftigen Geschmack, für den der französische Klassiker bekannt ist. Der Name sagt es schon: Coq au Vin heißt wörtlich Hahn in Wein.

Traditionell nahm man einen günstigen, kräftigen Rotwein, zum Beispiel aus dem Burgund. Daneben gibt es viele regionale Varianten. Im Elsass wird der Hahn im Riesling geschmort, im Jura im Vin jaune, einem goldgelben Wein der Region. Im Burgund gibt es sogar das Coq au Chambertin, benannt nach einem berühmten Rotwein von dort. In den meisten Rezepten bleibt aber Rotwein die erste Wahl.

Früher verwendete man dafür einen alten Hahn mit zähem Fleisch. Durch das lange Schmoren im Rotwein wird das Fleisch zart, und die Sauce bekommt Tiefe. Zwiebeln, Pilze und Speck gehören klassisch dazu.

Heute landet meist ein normales Huhn im Topf, der Rotwein ist geblieben. Eine teure Flasche brauchst du dafür nicht. Ein günstiger Wein bringt reichlich Geschmack und eignet sich bestens zum Schmoren.

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