Welcher Fluss ist der längste in Italien?

Der Po ist der längste Fluss Italiens. Er ist 652 Kilometer lang und fließt von den Alpen im Westen bis zur Adria im Osten.

Der Po entspringt am Monviso in den Cottischen Alpen, nahe der Grenze zu Frankreich. Von dort durchquert er Piemont, die Lombardei, die Emilia-Romagna und Venetien. Viele Nebenflüsse münden in ihn, und die weite Ebene rund um den Fluss heißt Poebene. Sie ist bekannt für fruchtbare Böden und intensive Landwirtschaft.

Mehrere große Städte liegen am Po oder in seiner Nähe, zum Beispiel Turin, Piacenza und Ferrara. Für Handel, Landwirtschaft und Transport war der Fluss über Jahrhunderte wichtig. Zum Vergleich: Der Rhein ist 1.233 Kilometer lang, und schon sein deutscher Abschnitt kommt mit rund 695 Kilometern auf mehr als der ganze Po.

Kurz vor der Mündung teilt sich der Po in viele Arme und bildet ein Delta von etwa 380 Quadratkilometern. Das Gebiet ist reich an Vögeln und bei Naturfreunden beliebt.

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