Wer hat die meisten olympischen Goldmedaillen gewonnen?

Michael Phelps hat mehr olympische Goldmedaillen gewonnen als jeder andere Sportler. Der amerikanische Schwimmer kam im Lauf seiner Karriere auf 23 Goldmedaillen.

Seine ersten Olympischen Spiele bestritt Phelps 2000 in Sydney, mit gerade einmal 15 Jahren. Damals reichte es noch nicht für Gold. Über 200 Meter Schmetterling wurde er Fünfter. Danach war er kaum noch zu schlagen: sechsmal Gold in Athen 2004, achtmal in Peking 2008, viermal in London 2012 und fünfmal in Rio 2016.

Schwimmen bietet mehr Chancen auf viele Medaillen als die meisten anderen Sportarten, weil es so viele Wettbewerbe gibt. Das ist ein wichtiger Grund, warum Phelps bei fünf Olympischen Spielen eine so riesige Sammlung zusammentragen konnte.

Vor Phelps lag der Rekord bei neun Goldmedaillen. Vier Athleten teilten ihn sich, darunter die sowjetische Turnerin Larissa Latynina. Zum Vergleich: Die erfolgreichsten deutschen Olympioniken sind die Kanutin Birgit Fischer und die Dressurreiterin Isabell Werth mit jeweils acht Goldmedaillen.

Bei den Winterspielen führt der Norweger Johannes Høsflot Klæbo die Liste an. Mit elf Goldmedaillen im Skilanglauf hält er den Rekord für die meisten Olympiasiege eines Wintersportlers. Bis zu den 23 von Phelps bleibt trotzdem eine große Lücke.

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